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Wassermatratzen Befüllen und Entleeren – so geht’s!

Viele Mythen ranken sich um und über das Wasserbett. So wird häufig angenommen, dass das Befüllen und Entleeren der Wasserkerne mehrmals im Jahr erfolgen muss. Dieser Vorgang wäre zudem eine umständliche Prozedur, die sich nur mithilfe teurer Fachkräfte erledigen ließe. Lassen Sie sich von solchen Gerüchten nicht verunsichern. Fragen Sie einfach jemanden, der sich damit auskennt – nämlich uns! Eine Wasserbett-Befüllung hält und hält und hält…

Abbildung-Wasserbett

Wenn Sie bei der Unterhaltung Ihres Wasserbettes einen hohen Wasserverbrauch befürchten, können wir Sie beruhigen. Mit der richtigen Pflege hält eine Wasserbett-Befüllung ewig. Mindestens einmal pro Jahr muss dem Wasser ein Frischhaltemittel zugefügt werden, ein sogenannter Konditionierer. Dieser verhindert, dass sich im Wasser Bakterien oder Keime ansiedeln. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Wasserqualität in regelmäßigen Abständen mit entsprechenden Teststreifen überprüfen.

Ein Wasserwechsel ist in der Regel nur erforderlich, wenn ein Umzug ansteht oder das Bett in einem anderen Raum aufgestellt werden soll. Dann muss das Wasser allein schon wegen des immensen Gewichts des Bettes und zum Schutz der Matratzen abgelassen werden. So werden Wasserkerne fachgerecht entleert

Mit ein wenig Geschick und Umsicht können Sie das Entleeren der Wasserkerne selbst vornehmen. Höchste Priorität hierbei ist, dass die Dämpfungsvliese in den Matratzen nicht verrutschen. Denn dann können sie nicht mehr genutzt werden. Verwenden Sie daher auf jeden Fall ein spezielles Wasserbetten-Pumpenset. Die Pumpe zieht Wasser und Luft komplett aus der Matratze und erzeugt letztendlich ein Vakuum, das die Vliese sicher fixiert. Achten Sie außerdem darauf, dass die Wasserschläuche wirklich sauber sein, damit kein Schmutz von außen in die Wasserkerne eindringen kann.

Und so funktioniert das Entleeren der Wasserkerne:

  • Stellen Sie bereits mehrere Stunden vor der Entleerung die Wasserbettheizung aus! Sonst besteht Überhitzungsgefahr und die Matratze kann Schäden davontragen. Als Allererstes also: Heizung aus und das Bett von der Stromversorgung trennen.
  • Entfernen Sie Steppbett, Spannbetttuch, etc. und reinigen Sie die Matratzen gründlich.
  • Schließen Sie die Wasserschläuche beidseitig an die Pumpe an.
  • Setzen Sie die Adapter auf die Matratzenverschlüsse.
  • Nun das Wasser solange abpumpen, bis es nur noch tröpfchenweise aus der Matratze kommt. Bitte heben Sie die Matratzen erst an, wenn die Vliese fest im Vakuum eingeschlossen sind!
  • Wir empfehlen, bei der Entleerung ein Durchflusszählwerk zu verwenden. So können Sie die genaue Menge des abgepumpten Wassers notieren und beim späteren Befüllen exakt diese Wassermenge verwenden. Das erspart Ihnen die aufwendige Feinabstimmung.



Wasser marsch! Wassermatratzen fachgerecht befüllen
Steht die Wasserbett-Konstruktion an ihrem neuen Standort, können die Wasserkerne neu befüllt werden. Gehen Sie hierbei folgendermaßen vor:

  • Richten Sie die Matratzen genau in die Ecken der Schäume bzw. des Holzrahmens aus. Die Wasserkerne müssen perfekt positioniert sein, da ihre Lage im gefüllten Zustand nicht mehr korrigiert werden kann.
  • Wasserschläuche mittels Adapter auf die Matratzenverschlüsse setzen.
  • Matratzen mit der notierten Wassermenge füllen. Verwenden Sie lauwarmes Wasser. Das schont die Heizung.
  • Konditionierer ins Wasser füllen.
  • Entlüften Sie die gefüllten Wasserkerne mit einer Entlüfterpumpe.
  • Verschließen Sie die Ventile mit den dafür vorgesehenen Dichtungen und Deckel und drücken Sie sie vorsichtig in die Matratze.
  • Nun das Bett wie gewohnt mit einem Spannbettlaken oder einem Bettlaken ohne Gummizug beziehen – fertig!



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